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Die Audi AG ist ein deutscher Automobilhersteller mit Sitz im bayerischen Ingolstadt. Die Geschichte und Tradition des Fahrzeugherstellers Audi reicht bis ins 19. Jahrhundert zurück und ist gekennzeichnet durch Höhen und Tiefen.

Audi - Historie


Geschichte beginnt mit Gründung der Horch & Cie. Motorwagenwerke

Die Geschichte der Audi AG beginnt mit der Gründung der Horch & Cie. Motorwagenwerke im Jahr 1899. Der Gründer August Horch nimmt noch heute einen wichtigen Stellenwert in der Audi-Historie ein und gilt als Pionieringenieur im deutschen Automobilbau. August Horch studierte die Technik des Maschinen- und Motorenbaus und war zunächst als Abteilungsleiter im Motorwagenbau bei Carl Benz tätig. Später - am 14. November 1899 - wagte der Ingenieur den Weg in die Selbstständigkeit und gründete die Horch und Cie. Motorwagenwerke in Köln-Ehrenfeld. Im Jahr 1900 entwickelte Horch das erste eigene Automobil mitsamt dem von ihm konzipierten stoßfreien Motor. Schließlich - im Jahr 1903 - stellte der Pionier und Automobilingenieur das Modell 3 vor. Das Modell 3 war das erste deutsche Auto mit einem Vierzylindermotor - 2382 Kubikzentimeter Hubraum sorgten für beträchtliche 22 PS. 1904 wurde das Unternehmen nach Zwickau verlegt und in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Differenzen mit dem Vorstand sorgten allerdings dafür, dass August Horch im Jahr 1909 das Unternehmen verlassen musste, da er aufgrund seiner geringen Kapitalbeteiligung nicht über die entsprechende Entscheidungsmacht innerhalb der Unternehmensstrukturen verfügen konnte.

August Horch Automobilwerke GmbH

Kurz nach dem Verlassen der Horch & Cie. Motorwagenwerke gründete Horch zusammen mit dem befreundeten Investor Paul Fikentscher sowie dessen Neffen in Zwickau ein weiteres Automobilunternehmen - natürlich in unmittelbarer Sichtweite zu den Horch-Werken. Die August Horch Automobilwerke GmbH wurde am 16. Juli 1909 ins Handelsregister der Stadt Zwickau eingetragen. Aufgrund des Markennamens Horch und wettbewerbsrechtlichen Differenzen kam es schnell zum Rechtsstreit mit der Horch & Cie. Motorwagenwerke, den der ehemalige Gründer vor dem Leipziger Reichsgericht in letzter Instanz allerdings verlor. Aus der Konsequenz daraus und dem markenrechtlich geschützten Namen wurde als neuer Firmenname die lateinische Übersetzung seines Namens gewählt. So wurde aus dem Unternehmen namens Horch das Unternehmens namens Audi, da der lateinische Imperativ des deutschen Wortes HÖRE bzw. HORCH schlussendlich AUDI lautet. So wurde das Unternehmen am 25.04.1910 in die Audi Automobilwerke GmbH umbenannt. Die Tätigkeiten des Unternehmens beschränkten sich vorerst auf verschiedene Instandhaltungs- und Reparaturarbeiten. Indes konstruierte Horch zusammen mit August Hermann Lange den ersten richtigen Audi, der schließlich im Jahr 1910 erstmals ausgeliefert wurde. Einige Jahre später - im Jahr 1915 - wurde die Audi Automobilwerke GmbH schließlich zur Aktiengesellschaft umgewandelt und ging zeitgleich unter der Audiwerke AG Zwickau an die Börse. Große Bekanntheit erlange das Unternehmen durch die siegreichen Erfolge bei den österreichischen Alpenfahrten von 1911 sowie durch den erfolgreichen Audi Typ C 14/35, der auch den liebevollen Beinamen Alpensieger trug. Weil August Horch allerdings nur noch wenig Einfluss auf die unternehmerischen Entscheidungen innerhalb seines Unternehmens nehmen konnte, verließ er das Geschäft nach dem ersten Weltkrieg und konzentrierte seine Tätigkeiten als Sachverständiger nach Übersiedlung in Berlin.

Auto Union AG

Die Geschichte der Audi AG hat einen weiteren Höhepunkt in dem Zusammenschluss der Audiwerke, der Horchwerke und der Zschopauer Motorenwerke / DKW im Jahr 1932. Diese drei Unternehmen schlossen sich auf Initiative der Sächsischen Staatsbank zur Auto Union AG zusammen. Relativ zeitgleich wurde zudem die Automobilabteilung der Wanderer Fahrradwerke AG, die ab 1902 auch Motorräder und ab 1913 Kraftfahrzeuge baute, übernommen. Der Sitz des Gesamtkonzerns wurde nach Chemnitz verlegt. Die Auto Union AG führte insgesamt vier verschiedene Markenbezeichnungen mit jeweils unterschiedlichen Marktplatzierungen. So konzentrierte sich die Marke DKW auf die Produktion und den Vertrieb von Motorrädern und Kleinwagen, während Wanderer wiederum auf Mittelklasse-Wagen, Audi auf gehobene Mittelklassewagen und Horch auf Oberklassewagen mit gehobenem Luxusanspruch zugeordnet wurden. Mit ihrer Gründung avancierte die Auto Union AG schnell zum zweitgrößten Kraftfahrzeugkonzern Deutschlands. Die unauflösliche Einheit dieser vier Unternehmen spiegelt sich auch im heutigen Audi-Logo wieder, das sich aus vier ineinander verschlungenen Ringen zusammensetzt und bis heute die Gemeinschaft der Auto Union AG symbolisiert.

Auto Union GmbH zur Audi NSU Auto Union AG

Nach dem zweiten Weltkrieg wurde in der sowjetischen Besatzungszone aufzufindende Auto Union AG enteignet. Unternehmer und führende Kräfte des Unternehmens gründeten daraufhin im Jahr 1949 im bayerischen Ingolstadt eine neue Gesellschaft namens Auto Union GmbH, die zunächst hauptsächlich DKW-Modelle mit Zweitaktmotoren produzierte. Erst 1965 folgte ein Fahrzeug mit Viertaktmotor der Auto Union, das fortan mit dem Namen Audi große Bekanntheit erlangte. Schließlich - im Jahr 1969 - fusionierte die Auto Union GmbH mit der NSU Motorenwerke AG zur Audi NSU Auto Union AG und die Marke Audi wurde endgültig zum prägenden Bestandteil der unternehmerischen Erfolge. Der Unternehmenssitz wechselte zeitgleich nach Neckarsulm. 1971 wurde der berühmte Werbeslogan Vorsprung durch Technik zum ersten Mal im Rahmen von Werbeanzeigen der Audi NSU Auto Union AG benutzt. Infolge des Auslaufens der Marke NSU wurde der Name auf die Audi AG gekürzt und der Unternehmenssitz von Neckarsulm nach Ingolstadt zurückverlegt. Seither firmiert die ursprüngliche Audi NSU Auto Union AG unter der Audi AG. In der neueren Zeit wurde die Marke Audi unter anderem durch die Markengruppen-Bildung Audi innerhalb des Volkswagen-Konzerns geprägt. Seat und Lamborghini bildeten vorerst Audi-Marken, während VW, Skoda sowie Bentley und Bugatti die Volkswagen-Markengruppen bildeten. Die Markengruppen wurde allerdings im Jahr 2007 wieder aufgelöst.
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