Alufelgen / Felgen - Tuning Teile

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Alufelgen / Felgen

Fahrverhalten durch Tuning-Felgen verbessern

Prinzipiell dienen Leichtmetallfelgen insbesondere der optischen Aufwertung. Ob sich durch die Montage von Tuning-Alurädern auch das Fahrverhalten merklich verbessert, hängt letzten Endes vom spezifischen Fahrzeugmodell ab. Trotzdem können Alufelgen durch ihr leichteres Gewicht gegenüber Stahlfelgen nur positives bewirken. Je nach Gestaltung der Alufelge - insbesondere bei Fünfspeichen-Felgen - sorgt der Rädertausch dank erhöhter Luftdurchlässigkeit sogar für eine optimierte Bremsenkühlung. Merkliche Verbesserungen hinsichtlich Fahrdynamik und Co. sind vorwiegend nur beim Einsatz besonders leichter Räder - etwa Magnesium-Rädern oder Carbon-Rädern - innerhalb des Grenzbereichs bzw. Motorsports möglich.

Alufelge ist nicht immer gleich Alufelge

Die meisten herkömmlichen Alufelgen werden aus Aluminium-Legierungen gefertigt. Vorteil des Werkstoffes Alu: Es weist bei gleichem Volumen gerade einmal ein Dritten des Gewichts konventioneller Stahlfelgen auf. Alufelgen werden in der Regel im Gussverfahren hergestellt und anschließend mit einer speziellen Lackierung versiegelt. Allgemeinhin unterscheidet man zwischen gegossenen Alurädern und geschmiedeten Alurädern. Geschmiedete Aluräder weisen eine höhere Festigkeit auf und können gegenüber gegossenen Alurädern in einer deutlich leichteren Bauweise hergestellt werden. Weiterhin unterscheidet man zwischen einteiligen Rädern und mehrteiligen Rädern. Einteilige Räder bestehen aus einem einzigen Metallstück, während sich mehrteilige Räder beispielsweise aus dem Felgenbett und der Radscheibe zusammensetzen. In verschraubter oder verschweißter Form erfreuen sich mehrteilige Auto-Alufelgen in der Tuning-Szene besonders großer Beliebtheit.

Alufelgen im Straßenverkehr verwenden

Sofern die Alufelgen nicht vom jeweiligen Hersteller als originale OEM-Alufelgen verkauft werden, richtet sich die Zulässigkeit der Räder innerhalb des Straßenverkehrs nach einer beiliegenden Allgemeinen Betriebserlaubnis (ABE) bzw. nach entsprechenden Papieren - etwa einem TÜV-Teilegutachten und einer genehmigten Einzelabnahme bzw. Einzeleintragung. Je nach Felge bzw. ABE müssen besondere Bedingungen eingehalten und Voraussetzungen erfüllt werden, damit die Auto-Zubehör-Felge eintragungsfrei im Straßenverkehr genutzt werden kann. Indes ist eine Einzeleintragung mittels umgangssprachlich bezeichnetem TÜV-Teilegutachten bei nahezu jeder Prüforganisation (TÜV, Dekra, GTÜ) möglich.

Schreck am Bordstein: Aluräder reparieren

Selbstverständlich kann es selbst den erfahrensten Autofahrern passieren, dass der Bordstein oder ein Randstein mit der Alufelge gestreift wird. Sofern es der Grad der Beschädigung an der Alufelge zulässt, ist eine Reparatur im Regelfall möglich. Vorteil von mehrteiligen Rädern gegenüber einteiligen Rädern ist, dass bei einer größeren Beschädigung lediglich das defekte Einzelteil statt das komplette Rad ausgetauscht werden muss. Einteilige Aluräder können hauptsächlich nur oberflächlich behandelt werden - etwa durch ein Aufpolieren der Oberfläche, eine neue Felgenlackierung oder mittels einer Felgen-Pulverbeschichtung. Grobe Schäden wie Risse und Einkerbungen sollten nicht repariert werden - ein Austausch der defekten Alufelge gegen eine intakte Alufelge ist meist unumgänglich. Schäden an Alurädern werden insbesondere von spezialisierten Felgendoktoren unter die Lupe genommen. Professionelle Anbieter sollten über entsprechende Mittel (z.B. Röntgengeräte) verfügen, um selbst kleinste und unsichtbare Schäden ausfindig machen zu können.
Audi Teile und Tuning

Wissenswerte Hintergründe:

Gebraucht oder neu? Beim Felgenkauf für Autos sollte man sich grundsätzlich über den Zustand der Felgen informieren. Das gilt besonders für gebrauchte Tuning-Felgen, die bereits mit den ein oder anderen Schäden davongekommen sind. Selbst kleinere irreparable Schäden an der Felge - etwa Haarrisse - können mit kleinen kosmetischen Helferlein verdeckt werden. Nimmt man derlei Schäden bewusst in Kauf, sollte man unbedingt einen Profi die neuen Felgen untersuchen lassen.

Zusätzliche Fakten:

Bei der Suche nach Auto-Alufelgen wirst du auf unterschiedliche Kenndaten und Dimensionen stoßen, durch die die Felge näher beschrieben wird. Dazu zählen unter anderem:
  • Felgendurchmesser (z.B. 18 Zoll)
  • Felgenbreite, auch als Maulweite oder Innenabstand bezeichnet (z.B. 7½ Zoll)
  • Lochanzahl (z.B. vier oder fünf)
  • Lochkreis bzw. Lochkreisdurchmesser, kurz als LK bezeichnet (z.B. 5x110 oder 5x112)
  • Ausführung des Felgenhorns (z.B. J, H, P, K, JK)
  • Ausführung der Felge (z.B. x für Tiefbettfelge oder - für mehrteilige Flachbettfelge)
  • Hump-Bauweise (z.B. H2)
  • Einpresstiefe (z.B. ET 15)
  • Nabenbohrung (z.B. MZ für Mittellochzentrierung)

Interessante Informationen und Details:

Mit dem Tausch der serienmäßigen Audi-Felgen gegen Tuning-Felgen kannst du die Optik deines Autos erheblich verändern. Felgen und Räder sind entscheidend für den Gesamtauftritt und die Gesamtoptik - umso lohnenswerter ist es, sich nach aktuellen Felgen-Trends umzuschauen. Bei der Auswahl des Felgendesigns hast du die Qual der Wahl - egal ob Sternspeiche, Kreuzspeiche oder Vielspeiche. Konkav geformte Felgen sind in der Tuning-Szene ebenfalls sehr beliebt. Weitere Vorteile von Alufelgen und Tuning-Felgen: Ein besseres Bremsverhalten, ein besseres Lenkverhalten und ein besseres Beschleunigungsverhalten dank Reduzierung der ungefederten Massen bzw. einer leichteren Alufelge. Das niedrigere Gewicht von Alufelgen gegenüber herkömmlichen Stahlfelgen sorgt zudem für eine Senkung des Kraftstoffverbrauchs. Was du über Tuning-Felgen wissen musst, erfährst du weiter unten.
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